Hockey News

Neues aus der Hockeyabteilung: Justus Müller übernimmt den Posten „Sportliche Leitung Jugend männlich“ im SaFo


Als Glücksgriff aus der Pfalz könnte man ihn bezeichnen!

Nachdem Justus zum 01.09.2020 als Trainer unserer 1. Herren verpflichtet werden konnte und hier in kurzer Zeit einen sehr erfolgreichen Start hingelegt hat, freuen wir uns überaus, dass er ab 01.03.21 sein Engagement bei uns erweitert und zusätzlich die sportliche Leitung des männlichen Jugendbereichs übernimmt. Überaus engagiert hat Justus von Anfang an über den Tellerrand geschaut, seinen Fokus auch auf die älteren Jahrgänge unseres männlichen Bereichs gelegt und bereits sehr früh den Blick für das große Ganze bei uns entwickelt. Folgerichtig konnten wir uns auf diese Erweiterung seiner Tätigkeit mit ihm einigen und glauben, hiermit einen großen Schritt nach vorne zu machen. Justus übernimmt die Koordination und Organisation des Trainings- und Spielbetriebes der männlichen Jugend und die Kommunikation mit den Trainern dieses Bereichs von KnC bis mJA. Gemeinsam mit Corinna bildet er damit die sportliche Leitung Jugendhockey bei SaFo. Justus wird vorerst noch keine Jugendmannschaft als Haupttrainer übernehmen, da hierzu momentan noch die zeitlichen Kapazitäten neben seinem Hauptberuf fehlen – aber was nicht ist, kann vielleicht noch werden….

Lieber Justus, die Hockeyabteilung des SC SaFo freut sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit und bedankt sich für Dein intensives Engagement! 
 

 

 


 

Zoom-Gespräch mit Nike Lorenz (Hockey-A-Nationalspielerin)

Immer nur Zoom-Training und Waldläufe machen in diesen hockeylosen Corona-Zeiten und bei diesem Wetter ja auch keinen Spaß – also haben wir im weiblichen Nachwuchsbereich ab Mädchen B am Dienstag mal für etwas Abwechslung gesorgt. Rund 50 Minuten lang hat Nike Lorenz, olympische Bronzemedaillengewinnerin von Rio 2016, Hallen-Weltmeisterin von 2018 und mittlerweile 128-fache A-Nationalspielerin, in einem von unserem B-Mädchentrainer Peter moderierten Zoom-Gespräch aus ihrem Hockeyleben erzählt.  Und so offen, wie sie da alle Fragen beantwortet hat, wird sie nun jede Menge Fans und Daumendrücker mehr haben bei den Olympischen Spielen in Tokio im nächsten Sommer.

Für unsere Mädchen gab es ganz viel zu erfahren – nämlich, dass auch eine so fokussierte Nationalspielerin nicht immer Lust auf jedes Training hat; dass sie mittlerweile ein viel bessere Mannschaftsspielerin ist als früher, weil sie gelernt hat, dass Lob mehr motiviert als Kritik hilft; dass sie auch aus schlechten Erfahrungen sehr viel mitgenommen hat für das Leben; dass sie Rückschläge erst einmal mit sich selber ausmacht; dass sie ganz früher Polly Pocket fast so gerne wie Hockey gespielt hat (natürlich nur fast, aber schon sehr gerne); dass sie ihr Leben gut durchorganisiert, um alles unter einen Hut zu bringen (und sich für alles Listen macht); dass sie ihren Kater James vermisst, der derzeit bei ihrem Eltern lebt, dass sie mit ihrer Nationalmannschaftskollegin und bester Freundin Cecile Pieper in Köln in einer WG lebt; dass sie Yoga am liebsten alleine macht, dass sie im kommenden Jahr bis zu den Olympischen  Spielen nur ungefähr drei freie Wochenende hat (wenn überhaupt), dass sie im Schnitt an sechs Tagen in der Woche täglich mehrfache Trainingseinheiten hat; dass sie aber einen eigenen Blog (Writing out loud by Nike Lorenz) schreibt, weil ihr schnell langweilig wird, wenn sie nichts zu tun hat, dass sie die Pause wegen der Olympia-Absage in diesem Jahr genutzt hat, um einmal ganz andere Sachen zu trainieren (Hügel hinauf sprinten!), dass sie das Grundlagentraining bei der Technik für extrem wichtig hält (die zuhörenden Trainer hatten Freudentränen in den Augen), dass es ganz wichtig sei , in der Jugend auf verschiedenen Positionen ausgebildet zu werden, (schon wieder Freudentränen), dass es mit der Nervösität vor den wichtigen Spielen leider nie aufhört (keine Freudentränen bei den Trainern), dass ein Lieblingsspiel, an das sie  sich gerne erinnert, nicht nur das olympische Bronzespiel 2016, sondern auch das WJB-Finale von 2013 ist und dass sie gerne 3D-Hockey besser könnte.

„Ich fand  sehr cool, wie bescheiden sie von sich erzählt hat“, sagte ein B-Mädchen beim Zoom-Training am Tag danach. Für alle war es ein sehr inspirierendes Gespräch mit einem beeindruckenden Fazit: „Alles in meinem Leben ist besser durch Hockey“, sagte Nike, „und ich bin durch viele Erfahrungen im Hockey so geprägt im Charakter, dass ich ein besserer Mensch geworden bin. Es gibt so gut wie keinen Teil in meinem Leben, der nicht durch Hockey berührt ist. Es ist manchmal auch stressig, auch ich habe unglaublich viele coole Erlebnisse durch Hockey.“ Und wir wünschen Dir alle, Nike, dass in Tokio das coolste aller denkbaren Erlebnisse dazukommt.

PS: Wer noch kein besonderes Weihnachtsgeschenk hat, kann sich auf der Seite der Danas (Damen-Nationalmannschaft) bei Facebook oder Instagram einen Weihnachtsbaum für den Hockeywald holen!

 


Coach Chris – es ist alles ein Prozess!

Chris ist seit dem 01.10.2020 nicht mehr festangestellter Trainer und auch nicht mehr in der sportlichen Leitung bei SAFO aktiv. Auf den ersten Blick erscheint diese Nachricht nicht weiter bemerkenswert, schließlich scheint es immer möglich, einen neuen, hoch qualifizierten Hockeytrainer zu finden. Nein, das ist es nicht !!! wie wir alle wissen. Glücklicherweise sind wir dank ihm mittlerweile mit unserer Hockeyabteilung so gut aufgestellt, dass sein Rückzug aus dem Mannschaftstraining und der sportlichen Leitung einigermaßen erträglicher wird.  

Chris ist allerdings nicht einfach nur so ein Trainer, sondern er war vor allem unsere Inspiration, unser Ansporn, unser Freund. Das wird er natürlich auch weiterhin bleiben, auch wenn es natürlich nun erst einmal schwieriger wird, den roten Faden wieder aufzunehmen.

Vielleicht ist es nicht jedem bewusst, was Chris in den letzten Jahren alles für SAFO geleistet hat, daher bemühen wir uns einfach um ein paar Fakten: 

Zu Beginn seiner Tätigkeit bei SAFO lag der sportliche Bereich darnieder. Die Jugendabteilung war im Grunde nicht existent und die aktiven Mannschaften waren nicht sonderlich erfolgreich. Nach der Abmeldung der 2. Bundesliga-Herren-Mannschaft 2005 waren jahrelang kein geordnetes Training und auch keine sportlichen Erfolge zu verzeichnen. Einige wenige Trainer hielten noch die SAFO-Fahne hoch, aber dies war weit weg von geordneten Abläufen oder tragfähigen Konzepten. 2012 konnte Chris, finanziert durch eine Elterninitiative, die es immer noch gibt, bei SAFO eingestellt werden. In der Folge etablierte Chris Jörg „Bretti“ Brettschneider als Spielertrainer bei den Herren. Durch diese Maßnahme stabilisierte sich die Leistung unserer ersten Herrenmannschaft und es konnte ein Pool von neuen Jugendtrainern gefunden werden. Auch die Damen-Mannschaft entwickelt sich immer besser. Daneben konnte er viele andere Trainer davon überzeugen bei SAFO tätig zu werden.

Das Herzstück war allerdings das professionelle Training der weiblichen Jugendmannschaften, die er konsequent ausbildete und dessen Früchte wir nun ernten (2x DHB U18-Jugend-Nationalspielerinnen, mehrere Kaderspielerinnen und Spielerinnen in der aktuellen Damen-Mannschaft).

Daneben konnte er viele Jugendliche davon überzeugen als FSJ`ler ein freiwilliges sportliches Jahr im Sportclub zu absolvieren. Zusätzlich konnten durch Chris als Ausbilder zahlreiche Sport- und Fitnesskaufmänner und -frauen bei SAFO ausgebildet werden, wie beispielsweise Marius, Luki, Beccy, Jan und derzeit Henri.

Er etablierte ein Torwarttraining, das früher vom hessischen Auswahltrainer Fredi Bechthold und mittlerweile bzw. weiterhin von ihm angeleitet und durchgeführt wurde. 

Chris International: Seine größte Leidenschaft ist neben dem Vereinssport seine Tätigkeit als Nationaltrainer. Über die Stationen DHB, Australien, Schottland, Tschechien und die Schweiz ist er seit 2017 Nationaltrainer der österreichischen Nationalmannschaft. Mit seiner jungen Mannschaft befindet er sich in einem Prozess, der sicherlich dazu führen wird, dass die Damen-Mannschaft wieder in allen Wettbewerben in der A-Gruppe spielen wird.

Wir könnten diese Liste nun noch sehr lange weiterführen, aber wir möchten auch nicht zu dick auftragen. Aber es ist, wie es ist: Chris lebt Hockey, er kann Menschen faszinieren, motivieren und mitreißen. Das muss jedem bewusst sein.

Leider ist es aber auch so, dass diese Aufgabe nur wirklich funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen passen. Da zuletzt die Philosophien nicht mehr passten, bat er uns, es zu beenden.

Damit das positive Element, das Chris ausmacht, auch weiterhin zum Tragen kommt, haben wir uns auf seinen Wunsch zu einer gütlichen Aufhebung seines Haupttrainervertrags geeinigt. Ganz weg ist er nicht, da er weiterhin bei SAFO das Torwarttraining koordiniert und uns beratend zur Seite steht.

An dieser Stelle noch eine kleine Geschichte: Als Chris 2016 das Angebot vom Münchner SC bekommen hatte, die 1. Bundesliga-Damen-Mannschaft zu trainieren, waren wir uns damals alle einig, das Chris diese Chance ergreifen muss. Damals trennten wir uns auch schiedlich, friedlich und waren deshalb gemeinsam in der Lage, Chris wieder bei uns zu verpflichten, nachdem sein Weg ihn (aus bekannten Gründen) in 2017 wieder nach Frankfurt-Sachsenhausen führte. 

Daher glauben wir ganz fest daran, dass man sich im Leben mindestens zwei, drei oder mehrmals wiedersieht, die Tür steht jederzeit offen.

Vielen lieben Dank Chris, für deine bisher geleistete und zukünftige Arbeit und das, was Du für SAFO in den vielen Jahren an Aufbauarbeit geleistet hast.
Grit, Seppi, Nic und Michi

 


 

Neuer Herrentrainer - Justus Müller 

Die Hockeyabteilung freut sich sehr über unseren Neuzugang Justus Müller, der seit dem 01.09.2020 als neuer Trainer unserer 1. Herren-Mannschaft verpflichtet werden konnte, nachdem die Jungs sich in den letzten drei Jahren mit Spielertrainern organisieren mussten.

Justus ist 30 Jahre alt, hauptberuflich Erzieher und kommt von seinem Heimatverein HC Blau-Weiß Speyer nach Sachsenhausen. Er besitzt die Hockey-B-Trainer-Lizenz (Breitensport) / Hockey-C-Trainer-Lizenz (Leistungssport), ist zertifizierter Trainer Heidelberger Ballschule und bringt trotz seiner jungen Jahre schon viel Erfahrung als Trainer mit. So kann er –außer langen Jahren in Speyer- u.a. auf Trainerengagements beim UHC Hamburg und TSV Mannheim verweisen. Er selbst war auch als Spieler bei diesen Vereinen und zusätzlich beim Dürkheimer HC aktiv.

Die Ziele sind bereits gesteckt: Erwerb der B-Lizenz Leistungssport in 2021, Verbleib der 1. Herren in der 2. Regionalliga, Aufstieg in höhere Spielklasse (1. Regionalliga) wird in den nächsten 2-3 Jahren angestrebt.

Justus hat bereits vor dem offiziellen Beginn seines Engagements bei uns die ersten Trainingseinheiten geleitet, da bei unseren Herren die ersten wichtigen Punktspiele in der 2. Septemberhälfte anstehen – hierfür bedankt sich die Abteilung ganz herzlich.

Unterstützt beim Konditions- und Athletiktraining, sowie als Betreuer am Spielfeldrand und rund um die Mannschaft wird Justus weiterhin  von unserem Harry, Harald Schildknecht, der die Jungs bereits seit geraumer Zeit –speziell in der Zeit ohne externen Trainer- nach besten Kräften und mit hohem Engagement unterstützt hat. Vielen Dank Harry!

Wir sind der Meinung, mit Justus für unsere 1. Herren eine sehr gute Lösung gefunden zu haben und freuen uns auf eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit.

Herzlich Willkommen, Justus!

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